Wärme

In der kalten Jahreszeit sind Wärme und Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden besonders wichtig. Dafür muss die Heizung reibungslos funktionieren – egal ob es sich dabei um Wärmepumpen-, Öl-, Gas- oder Pellet-Heizung handelt. Welche Heizungsart für den einzelnen die Richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab: der Größe des Hauses, dem Standort oder unterstützenden Technologien, wie etwa Solarthermie, Photovoltaik oder Energiespeicher. Egal für welche Heizungsart Sie sich auch entscheiden, wir unterstützen Sie, diese sorgfältig und fachgerecht zu planen und zu installieren.

Auch nach der Installation sind wir für Sie da – egal ob bei Wartungen oder Reparaturen.

Wärmepumpen und Kühlung

Wärmepumpen gehören zu den effizientesten Heizungsarten, denn sie beziehen dreiviertel der Energie zum Heizen aus der Umwelt: aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser. Lediglich für den Antrieb der Pumpe wird Strom gebraucht. Eine Wärmepumpe funktioniert vom Prinzip her wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Der Kühlschrank entzieht seinem Innenraum die Wärme und gibt sie nach außen ab; die Wärmepumpe hingegen entzieht die Wärme dem Außenbereich und gibt sie als Heizenergie an das Haus ab – über den Heizkörper, über die Fußbodenheizung oder über Wand- bzw. Deckenheizungen. Damit eignet sich die Wärmepumpe als Heizungsart hervorragend nicht nur für Neubauten, sondern auch zur Modernisierung von Bestandsbauten. In Kombination mit einem Warmwasserspeicher stellt sie zudem die Warmwasserversorgung im ganzen Haus sicher.

Das besondere an einer Wärmepumpe: sie kann im Sommer zum Kühlen verwendet werden. Dabei läuft die Wärmepumpe im Prinzip rückwärts, entzieht dem Innenraum die Wärme und gibt sie nach außen ab. Wichtig hierbei ist die Dimensionierung der Anlage sowie die Auswahl der Kühlkomponenten. Des Weiteren muss bedacht werden, ob alle oder nur einige Räume im Haus gekühlt werden sollen. Über einen Wärmetauscher kann die nach außen abgegebene Wärme zusätzlich genutzt werden, um etwa ein Schwimmbad zu beheizen.

Ein freistehendes Haus auf einer grünen Wiese

Egal ob für das Wärmen oder Kühlen – eine Wärmepumpe sorgt für den gewünschten Wohnkomfort, ohne dabei die Umwelt zu belasten. Sie hat sich im Einsatz in Ein- und Zweifamilienhäusern bewährt.

Mittlerweile wird jedes dritte neugebaute Ein- und Zweifamilienhaus mit einer Wärmepumpe beheizt. Die Gesamtkosten hängen von der genutzten Technik, den rechtlichen Vorgaben sowie  von der Systemplanung ab. Da Wärmepumpen die Energie zum Heizen ausschließlich aus Wasser, Luft oder Erde nutzen und deswegen sehr umweltschonend sind, wird deren Einsatz vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (kfW) gefördert.

Wir sind von Wärmepumpen als Heizungsart sehr überzeigt. Wir verbauen diese nicht nur seit über  40 Jahren,  sondern heizen und kühlen auch unsere eigenen Büro- und Privaträume mit einer Wärmepumpenanlage.

Ein digitales Thermostat

Heizen mit Holz

Nachdem das Heizen mit Holz für einige Zeit als Wärmequelle in den Hintergrund gerückt war, ist sie inzwischen wieder regelmäßig in deutschen Ein- oder Zweifamilienhäusern zu finden – in Form moderner Holzöfen, Kamine oder Pelletheizungen. Diese sind nicht nur gemütlich, sondern auch energetisch effizient. Bei der Holzverbrennung wird etwa so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie zuvor im Holz gespeichert wurde.

Die Pelletheizung funktioniert ähnlich wie eine Öl- oder Gasheizung, nur dass sie mit Holzpellets befeuert wird. Neben den Wärmepumpen eignet sich die Pelletheizung gut für den Einsatz in ländlichen Gebieten ohne Gasnetz. Wer sich für eine Holzheizung entscheidet, sollte allerdings genug Lagerraum für Holz oder Pellets einplanen.

Nahaufnahme von brennendem Holz

Brennwert­heizung

Bei Brennwertheizungen wird die Wärme durch die Verbrennung von Öl oder Gas gewonnen. Dabei entsteht Wärme, die zum Heizen genutzt und über Leitungen im Haus verteilt wird.

Brennwertheizungen überzeugen durch eine hohe Effizienz und sind oft die erste Wahl im Altbau, da die Investitionskosten im Vergleich zu anderen Heizsystemen niedrig sind.

Allerdings können die Verbrauchskosten stark schwanken, weil Öl und Erdgas größtenteils aus dem Ausland importiert werden und deswegen von der internationalen Nachfrage und Preispolitik abhängen. Wichtig zudem ist, dass die Heizungsanlagen optimal dimensioniert und an das jeweilige Gebäude und die Bedürfnisse der Bewohner angepasst sind, um keine Effizienz zu verlieren. Brennwertheizungen werden oft mit unterstützender Energiegewinnung aus solarthermischen Anlagen auf dem Dach des Hauses kombiniert.

Ein Gasherd mit offener Flamme

Lüftung

Räume zu lüften ist wichtig für ein gesundes Wohnen. Allerdings reicht das Fenster öffnen alleine oft nicht aus, um eine optimale Raumluft zu erzeugen. Denn um den steigenden Energiepreisen entgegen zu wirken, sind Häuser heute gut isoliert. Das senkt zwar den Energieverbrauch, verhindert aber auch den natürlichen Luftaustausch im Hausinneren. Die Feuchtigkeit und die Schadstoffe haben nahezu keine Möglichkeit das Gebäude zu verlassen.

Vor allem in Effizienz-, Passiv- und Plusenergiehäusern kann dies zu einem Problem werden.

Die Folge können Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder Kopfschmerzen sein. Deshalb ist eine ununterbrochene und kontrollierte Belüftung im Haus enorm wichtig. Sie versorgt nicht nur das gesamte Haus mit frischer Luft, sondern entfernt auch Schad- oder Geruchsstoffe, die im Alltag entstehen.

Ein modernes, hell eingerichtetes Wohnzimmer mit Dachschräge